Im Land wo es Dibbelabbes und Schales gibt - Ausflug 2019

Nun, wenn Sie das nicht kennen ist das richtig schade.  Unser Ausflug des Chores Intone brachte uns in diesem Jahr ins Saarland. Zwei bis drei Ortskundige waren dabei und konnten uns so Einiges erzählen. Doch von Anfang an:

Wir starteten mit dem geplanten Bus und einem super Busteam bestehend aus dem Fahrer Christof und seiner Frau Melanie. Er wusste, dass wir unsere traditionelle Rasthauspause für ein kleines Sektfrühstück brauchten. Und er hat es zwischen all den LKW's geschafft und uns sogar noch selbstgekochten Kaffee spendiert.

Der erste Halt war in Saarlouis, wo wir bummeln durften, es war ja Samstag, die Geschäfte geöffnet und jeder nahm irgendwo sein Mittagessen ein. Nachmittags trafen wir uns wieder zur Stadtführung. Begeistert erzählte der Gästeführer von der Festung und den Kasematten, die alle jahrelang mit viel Raffinesse für einen eventuellen Krieg gebaut wurden, der dann GottseiDank nie stattfand.

2019 C32 Herbstausflug Saarlouis

Mit müden Füßen kamen wir im „Victor`s Residenz Hotel“ an. Kein langer Aufenthalt da, denn unten wartete bereits der Bus um uns zum Abendessen wieder zu den Kasematten zu bringen. „Da schwenkt der Schwenker den Schwenker auf dem Schwenker.“ Das ließen sich viele von uns nicht entgehen. Egal für welches Essen man sich entschied, es war köstlich. Gemäß dem saarländischen Motto: „„Hauptsach gudd gess, geschafft han ma schnell.“

Um die Füße zu vertreten entschieden sich die meisten die Partymeile aufzusuchen, es war eine wirklich schöne laue Nacht, um sich hier und da noch ein kühles Bier zu genehmigen „un gudd is!“ Andere machten sich zu Fuß auf den Heimweg und wieder andere fuhren mit dem Bus und ließen sich gemütlich an der Hotelbar nieder, wo der Barkeeper gekonnt die Drinks mixte und zu allerlei Scherzen aufgelegt war. Wir konnten mithalten.

Am Sonntag starteten wir nach dem ausgiebigen Frühstück zu einer Tour durchs Saarland. Wir verschafften uns zunächst einen Überblick vom Schaumberg aus. Er ragt mit seinen 568,2 m weit aus einer eher flachen Umgebung heraus. Der kanpp 40 m hohe Turm erlaubt einen weiten Blick in das Umland. Die Aussicht reicht im Norden bis zum Hunsrück im Westen bis in den Saargau und darüber hinaus bis zum französischen Kernkraftwerk Cattenom und im Süden bis nach Saarbrücken. Bei sehr klarem Wetter ist ein Blick bis zu den Vogesen möglich. Als deutsch-französische Begegnungsstätte soll der Turm ein Zeichen der Freundschaft zwischen beiden Ländern sein.

Unser nächster Anlauf war St. Wendel. In der Basilika St. Wendel erzählte unser Chorleiter Harald Volz besonderes über diese beeindruckende Kirche. Dann durften wir singen. Drei Gospels standen auf dem Programm, „Irish Blessing“, „Gimme That Ol' Time Religion” und „I've Got Peace Like a River”. Ein wunderbarer Klang umhüllte uns und wir konnten es fast nicht glauben, dass wir das waren.

Spannend ging es in den Schlossberghöhlen in Homburg weiter. Der Touristenführer hier erklärte uns Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Höhle. Mit unseren gelben Sturzhelmen liefen wir gut behütet durch die Gänge. Auch hier gab es einen „Konzertsaal“ und wir durften drei Lieder zum Besten geben, nur so zum Spass für uns. „Barbara Ann” (darf nie fehlen),  “Come With Me“ (der Titelsong unseres nächsten Konzertes), und „What a Wonderful World“ (kam von Herzen).

Schlossberghöhle Kopie

Nach der spektakulären Rückfahrt, unser Busfahrer rangierte diesen Koloss durch kleine pfälzische Dörfchen und enge Gässchen bis zu unserem Ziel, Abendessen im Marienhof. Ein entzückendes Lokal, das liebevoll rustikal eingerichtet, für alle Eventualitäten geeignet ist und dazu noch eine wunderbare Speisekarte besitzt.

Satt und zufrieden erreichten wir die Heimat. Ein herzliches großes Danke-Schön geht an den Busfahrer und seine Frau und vor allem an Margit Ditzinger, die das alles für uns organisiert hat und sich nun endlich ganz entspannt zurücklehnen durfte. Alles hat gut geklappt und war superschön.

Wie würde der Saarländer jetzt sagen ? „Ei gudd.“