„Wenn die Sonne erwacht in den Bergen...“

Mit diesem Lied erwachte auch die Begeisterung der Zuhörerinnen und Zuhörer im Stephanus-Stift am Stadtgarten für unseren Männerchor „Die Montagsmänner“. Die musikalische Leitung hatte Josef Schedler, von allen nur der Musikus Jo genannt, der die Sänger am Klavier begleitete.

Obwohl zum Mitsingen aufgefordert blieb es zunächst mucksmäuschenstill im Saal. Nach der kurzen Vorstellung des Chors durch den Vorstand Kurt Mai ertönte das Lied: La Pastorella (.... es war an einem Frühlingstag....)

Mit dem Satz: „Wir sind hier auf keinem Konzert, sondern wir haben einem bunten Nachmittag, den wir alle zusammen feiern wollen“ forderte der Moderator Klaus Schosser das Publikum auf mit zu singen oder zu summen. Bei dem Lied: Fliege mit mir in die Heimat, wurde dann auch geschunkelt und gesummt. Kaum wieder auf dem Boden gelandet gings auf hohe See mit Seemannsliedern fürs Herz, unter anderem: Seemann lass das Träumen. Flott und unterhaltsam war das Rennsteiglied (....ich wandre ja so gerne, am Rennsteig durch das Land ...)

Während einer kleinen Pause um die Stimmen zu ölen, entdeckte der Moderator sogar einen ehemaligen Sänger des Chores unter den Bewohnern. Das gab ein großes Hallo! La Montanara (.... hörst du das Lied der Berge...) läutete die zweite Halbzeit ein. Wer da noch kein Tränchen verdrücken musste, dann aber spätestens beim Bajazzo (... warum bist du gekommen....) das extra von einem Chormitglied dirigiert wurde. Der Moderator Klaus Schosser kündigte dieses Lied als Schlusslied und ‚speziell für unsere Frauen’ an, und der Applaus gab ihm recht.

Auf eine Zugabe mussten wir nicht lange warten. „Schließlich sind wir in Baden und da gehört sich das Badener Lied mit eigener Strophe für Bruchhausen“: Froschbacher Wind der wird noch wehen, wenn wir längst nicht mehr sind...

Es war ein gelungener Nachmittag für die Bewohnerinnen und Bewohner und Gäste des Stephanus-Stifts am Stadtgarten, die mit Applaus nicht sparten und sich ein baldiges Wiederhören wünschten. Na dann.... Auf Wiedersehn, auf Wiedersehn, wir bleiben nicht lange fort!